Homat

Aus Mark Brandis
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Ein von Professor Jakoby entwickelter, zu Teilen aus menschlichem Gewebe bestehender synthetischer Kunstmensch. Die Bezeichnung leitet sich aus den lateinischen Begriffen homo (Mensch) und automaticus (eigenfunktionell) ab. Ursprünglich war der Homat für gefährliche techische Einsätze im Weltraum geplant worden, die für Menschen in Raumanzügen nicht oder nur unter großen Gefahren durchzuführen wären.

Technisches

Die Außenhülle des Homaten wurde mit formbarem amorphem Eis in die gewünschte Form gebracht, dies funktionierte unter den Bedingungen des Weltraums reibungslos, erwies sich bei höheren Temperaturen aber als problematisch, da die Isolierung nicht perfekt war. Eingepflanztes menschliches Gewebe sollte dem Homaten eine gewisse Autonomie verleihen, mit der ein selbstständiges Arbeiten erst möglich war und ihn so den üblichen Arbeitsrobotern überlegen machen. Der Homat konnte jede gewünschte menschliche Gestalt annehmen.

Ethische Problematik

Wie in Die Eismensch-Verschwörung beschrieben, hatte diese Technologie ein hohes Missbrauchpotential. Eingepflanztes menschliches Material zweifelhafter Herkunft konnte aus dem Homaten eine gefährliche Waffe machen.


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